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Mehr als 100 Jahre Geschichte.
Von den Anfängen bis zur 4. Generation der Familie Tamburini-Geremia

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Das Colorificio San Marco wurde am 14. Mai 1962 von Pietro Tamburini und seiner Tochter Alessandrina gegründet. 1962 war Alessandrina 48 Jahre alt und entschloss sich, nachdem sie als Angestellte im väterlichen Unternehmen gearbeitet hat, dieses vollständig umzustrukturieren und ihm eine industrielle Ausrichtung zu geben. Da sie Venedig liebte, verzichtete sie auf den Nachnamen des väterlichen Unternehmens (Tamburini) und nannte das neue Abenteuer Colorificio San Marco. Ihr hartnäckiger, ehrgeiziger und anspruchsvoller, gleichzeitig aber auch zurückhaltender Charakter hinterließ unauslöschliche Spuren für die Werte des Colorificio San Marco, das heute von der vierten Unternehmergeneration geleitet wird.

1890-1920
Die Kriege und das erste Unternehmen von Pietro Tamburini: eine Molkerei in Venedig.

1890-1920
1890-1920
1890-1920

Pietro Tamburini wurde im Jahre 1890 in Venedig in einem Haus in der Nähe eines Drogeriegeschäfts geboren, das Gewürze und farbige Erden verkaufte. Pietro besuchte das Geschäfte und half dem Inhaber, wobei der den Gesprächen der Kunden, die “Dekormaler und fähige Handwerker” waren. zuhörte. Man sprach über Putze, Dekorspachtel und Stuckmörtel, die für die Dekoration schöner Palazzi in Venedig benutzt wurden, aber auch über die besten Komponenten und Methoden für ihre Herstellung. Pietro erlangte so unbewusst die ersten Grundkenntnisse.

Im Jahre 1911 nahm Tamburini am italienisch-türkischen Krieg in Libyen teil und kehrte 1912 zurück, um nach zwei Jahren wieder an die Front des Ersten Weltkrieges zu ziehen, aus dem er 1918 zurückkehrte. Nach seiner Heimkehr dachte er sofort an die Arbeit und eröffnete eine Molkerei in Venedig.

1919 heiratete er Elisa Pejeroni. Aus dieser Ehe ging 1921 die Tochter Alessandrina hervor.

1920-1929
Vom Handel zur Industrie, aber die Krise von 1929 setzt ein. Das Abenteuer Milch endet.

1920-1929
1920-1929

Aus einer Molkereien wurden drei. Pietro holte die Milch in den ländlichen Gebieten um Venedig ab und verteilte sie dann direkt, ohne jede Weiterverarbeitung an die in der Stadt wohnenden Familien. Die Familien mussten die Milch abkochen, um die Verunreinigungen vor dem Trinken zu beseitigen.

Anlässlich eines Aufenthalts in Frankreich hatte Pietro Tamburini gesehen, dass es die Pasteurisierung gab, ein besonders für flüssige Lebensmittel geeignetes Erwärmungsverfahren, das die Gesundheitsrisiken stark verminderte. Im Jahre 1927 führte Pietro das Verfahren in Italien ein und eröffnete einen Betrieb in Mestre, wodurch er die ersten italienischen Vorschriften zur Pasteurisierung vom Mai 1929 um zwei Jahre vorwegnahm.

Im Jahre 1929 hatten der Börsenkrach in New York und die anschließende Wirtschafts- und Finanzkrise der Vereinigten Staaten starke Auswirkungen auf die italienische Wirtschaft: Die Konzentration der Industrieproduktion, das Sinken der Löhne und des Verbrauchs, die Arbeitslosigkeit und die Gewerkschaftsschlachten führten Pietro Tamburini dazu , das Milchgeschäft zu schließen.

Elisa Pejeroni, die Ehefrau von Pietro Tamburini, starb 1925 nach nur sechs Jahren Ehe, als Alessandrina 4 Jahre alt war.

1930-1951
Das zweite Unternehmen von Pietro Tamburini: der Verkauf von farbigen Erden.

1930-1951
1930-1951

Der ständig in Bewegung befindliche begeisterungsfähige Mann Pietro Tamburini wendet sich wieder den farbigen Erden zu, mit denen er schon als junger Mann zu tun gehabt hatte. Im Jahre 1930 begann er, in den Drogerien für verschiedene Hersteller die Erden und andere Rohstoffe für den Anstrich zu verkaufen, aber schon bald regte ihn sein Unternehmergeist dazu an, sich wieder selbstständig zu machen.

Im Jahre 1937 zog er mit der Familie nach Treviso um und richtete ein Lager in der Nähe des Bahnhofs ein: Auf diese Weise wurde die Versorgung der von den Waggons transportierten weißen und farbigen Erden schneller und wirtschaftlicher, was ihm zu einem Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern verhalf.

Es kam der 2. Weltkrieg und im September des Jahres 1943 zwang ein starker Bombenangriff auf Treviso die Familie die Stadt zu verlassen und somit das Erdenlager zu verlegen.

Es kam der 2. Weltkrieg und im September des Jahres 1943 zwang ein starker Bombenangriff auf Treviso die Familie die Stadt zu verlassen und somit das Erdenlager zu verlegen. Die Familie zog nach Mogliano Veneto, wo Pietro Tamburini im Jahre 1947 eine klassische venetische Villa kaufte, die eine große landwirtschaftliche Fläche besaß. Zu Ehren der verbreiteten italienischen Gewohnheit, an einem einzigen Ort Familie und Unternehmen zusammenzufassen (“Haus und Hof”), stellte Pietro auf das Grundstück neben der Villa eine Halle aus Kriegszeiten (ein Fertighangar) und brachte dort das neue Lager unter. Hier wohnte und arbeitete er und hier wohnt noch heute die Familie Geremia.

Im Jahre 1950 war Pietro 60 Jahre alt und er spürte, keine Sicherheit zu haben. So begann er wieder, Zulieferer und Kunden zu besuchen und sich umzusehen. Seine Tochter Alessandrina war 30 Jahre alt. 1944 hatte sie die Universität Cà Foscari in Wirtschaftslehre abgeschlossen, denn sie träumte davon, zu unterrichten, und war verheiratet mit Lerio Geremia. Alessandrina hatte schon eine Tochter und arbeitete manchmal aushilfsweise in der Schule. Sie gewann das Auswahlverfahren als Lehrerin, aber im Jahre 1951 wurde Federico geboren.

1952-1962
Erneut vom Handel zur Industrie. Die 2.
Generation kommt und das Colorificio San Marco wird gegründet.

1952-1962
1952-1962
1952-1962
1952-1962

Pietro Tamburini handelte mit verschiedenen Produkten: rohes und gekochtes Leinöl, Zinksulfid, Kalziumsulfat, Eisenoxid und anderes mehr. Der Markt jedoch veränderte sich und verlangte “gebrauchsfertige und schnelle” Produkte und deshalb begann Pietro Tamburini schrittweise, eingedenk der Kenntnisse, die er als junger Mann im Drogeriegeschäft erlangt hatte, Rohstoffe zu kombinieren und auf verschiedenen Oberflächenarten auszuprobieren. Auf diese Weise verstand er eingehend die Eigenschaften der Produkte und Anwendungsarten und er konnte die Kunden bei der Auswahl des für deren Anforderungen geeigneten Produkts beraten.

Es waren diese Anfänge der Forschung und Entwicklung, die zu einer Säule des Erfolgs des Colorificio San Marco werden sollten. Tamburini begann so mit dem Verkauf von Rohstoffen, Halbfertigprodukten und gebrauchsfertigen Produkten und mit der Kundenberatung für deren Benutzung.

Die Halle reichte nicht mehr aus und Pietro Tamburini kaufte weitere Grundstücke in der Nähe des Wohnhauses, um die ersten Produktionsanlagen für gekochtes Öl und Harze zu installieren.

Der Kundenkreis weitete sich aus und nun kamen auch die Zulieferer, um Pietro Tamburini in Mogliano Veneto ihre Produkte und ihre “Rezepte” anzubieten.

Schon bald musste eine Angestellte eingestellt werden, um die Rechnungen für die Kunden auszustellen: Alessandrina entschloss sich daher, die Schule zu verlassen und in der Firma Pietro Tamburini zu arbeiten.

Am 14. Mai 1962 wurde das Colorificio San Marco mit einem Stammkapital von 30 Millionen Lire gegründet.

1963-1978
Das Logo des roten Löwen entsteht, die R&D-Abteilung bekommt weiße Kittel.
Die 3. Generation Geremia tritt ein.

1963-1978
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Das Stammkapital wurde 1967 von 30 auf 110 Millionen Lire und somit nur vier Jahre nach der Gründung um fast 500% erhöht.

Der Betrieb in Mogliano war zu klein für das Wachstum und in den Jahren 1965-66 zog das Colorificio San Marco in einen neuen Bereich nach Marcon um, der in den 70er Jahren erweitert wurde. Das Unternehmen wuchs immer weiter und wurde 1972 eine SpA und im selben Jahr meldete Alessandrina Tamburini, die nun Alleingeschäftsführerin war, bei der Handelskammer Padua die Marke des stilisierten roten Löwen auf weißem Grund mit schwarzer Schrift an: Rot, Weiß und Schwarz sollten von diesem Moment an zu tragenden Elementen der “Marke” San Marco werden.

Die 60er und 70er Jahre waren eine Zeit der wichtigen Veränderungen, die alle darauf abzielten, ein solides, modernes und zukunftsgerichtetes Unternehmen zu schaffen, das mit Geschick und Weitblick fortschrittliche Technologie und Verfahren und die berufliche Kompetenz der Mitarbeiter vereinigt. Die Produktion wurde im Schichtbetrieb organisiert, die Auslieferungen an die Kunden wurden an Kurierdienste und LKW-Unternehmer ausgelagert, die Verantwortung für die verschiedenen Funktionen wurde ehrgeizigen, fähigen und ethisch standfesten Personen übertragen. Es sind die Mitarbeiter, die die Geschichte des Colorificio San Marco schreiben werden. Schon als junge Leute mit bescheidenen Aufgaben eingestellt, bleiben sie auch mehr als 50 Jahre im Unternehmen und durchlaufen vertikal und manchmal auch horizontal alle Hierarchien , wobei sie stets von einer Direktion begleitet werden, die darauf achtet, die Ziele immer höher zu stecken und Verdienste zu belohnen. Mit ihrem teilweise vom Vater übernommenen Unternehmerstil hat Alessandrina Werte geschaffen, die die Kultur von San Marco bilden: starker Ehrgeiz, Hartnäckigkeit, Respekt und Aufmerksamkeit für die Mitarbeiter, Transparenz, Ethik.

Die Drogerien hatten angeregt von ihren Maler- und Anstreicherkunden begonnen, professionellere Produkte mit besonderen Anwendungs- und Festigkeitseigenschaften zu verlangen: San Marco stellte diese Produkte nach Maß wie ein Schneider her und bescheinigte die Eignung nach einer Reihe von Tests und Prüfungen. Pietro Tamburini verstand, dass der Moment der Industrialisierung zumindest eines Teils der Produktion gekommen war: So entstanden die ersten Lacke in Dosen, die in verschiedenen Farben und Formaten hergestellt wurden und einen eigenen Namen bekamen: Tamoil, Tamolac, Wasserlac, Wettercolor , Global, jeder Name wurde entwickelt, um über das Produkt oder den Vorteil für den Kunden zu sprechen.

Um diese Entwicklung, die den Weg für Farben und Lacke für das Baugewerbe ebnete, in die richtigen Bahnen zu leiten, bekam die Forschungs- und Entwicklungsabteilung weiße Kittel und ihr “Kopf” zog in ein neues Labor.

Im Jahre 1978 stieg Federico Geremia, Sohn von Alessandrina Tamburini und Lerio Geremia in das Unternehmen ein. Nach einem Studienabschluss an der Universität Cà Foscari in Venedig im Jahre 1975, dem Militärdienst, einem Master und einer kurzen Arbeitserfahrung übernahm er das Amt des Einkaufsleiters. So sind wir bei der 3. Generation angelangt.

1979-1995
Die glorreichen 80er Jahre mit Profiservicezentren und neuen Maschinen.

1979-1995
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”Das Unternehmen ist an einem Punkt angelangt, an dem es dem Fortschritt folgt oder nie mehr folgen wird”: So schließt der Bericht, den Alessandrina Tamburini für eine “Zusammenkunft der Besinnung – Weiterentwicklung” im Jahre 1982 vorbereitet hatte. Das Colorificio San Marco musste eingefahrene Schemata und alte Gewohnheiten überwinden, sich auf den neuesten Stand bringen und die Effizienz erhöhen, um die aufgelaufene Arbeit abzuwickeln. Denn an Arbeit hat es nicht gemangelt!

Sta per cominciare un periodo di forte crescita del Colorificio San Marco, trainata da tre grandi vettori: la Ricerca & Sviluppo, la produzione e il settore commerciale.

Während bisher die Innovationen von den Bedürfnissen der Kunden bestimmt wurden, wurde das neue, ständig verstärkte Forschungslabor zum Motor einer urprünglichen Innovation. Das System Unimarc, das 1982 eingeführt wurde und noch heute in der Produktpalette von San Marco zu finden ist, stellt die Trennungslinie zwischen der Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden und die Entwicklung eines eigenständigen und innovativen Angebots dar.

Die Kampagne für die Markteinführung wurde organisiert von Federico Geremia, der im Jahre 1980 Vertriebsleiter geworden war. Federico, der gewöhnlich seine Arbeit mit Methode und Strenge anging, hatte eine großartige Kampagne für die Markteinführung ausgearbeitet: Jeder Händler erhielt ein Set, das Poster, Broschüren, Flugblätter, Displays, Farbmappen und Merchandisingmaterial enthielt. Auf diese Weise erhöhte er im Ein- wie im Verkauf die Bekanntheit des Colorificio San Marco. Die Kampagne war ein großer Erfolg.

Um das Vertriebsnetz auch im Hinblick auf zukünftige Markteinführungen von Produkten zu stärken, schuf Dr. Geremia die Profiservicezentren (PSZ), die zu einem Schlüsselelement des Geschäftserfolgs von San Marco zu werden sollten.

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre rüstete sich das Colorificio San Marco mit hochmodernen Maschinen - Spektrofotometer, Farbmischsystem, Mixer - aus, um die manuelle Arbeit zu erleichtern und für Tätigkeiten mit einer größeren Wertschöpfung wie Planung und Kontrolle einzusetzen. Einige dieser Maschinen wurden auch in den moderneren PSZ installiert, um deren Kompetenz und Professionalität zu erhöhen.

1990 wurde Dr. Federico Geremia Generaldirektor und 1995 Präsident des Colorificio San Marco. Die Mutter, Frau Dr. Alessandra Tamburini, übernahm das Amt der Ehrenpräsidentin.

1996-2017
Das Colorificio San Marco wächst und wird international. Die 4. Generation Geremia tritt in die Firma ein.

1996-2017
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1996-2017

Der Wechsel an der Spitze des Colorificio San Marco stellt den Beginn einer weiteren tiefgreifenden Erneuerung des Unternehmens dar. Während das Geschäftssnetz der PSZ in Italien verstärkt wurde, startete San Marco eine ehrgeizige Internationalisierungsstrategie, die die Produkte des Unternehmens in mehr als 100 Länder führte. Dr. Federico Geremia entschloss sich, dem Umsatzwachstum über gezielte und mit den Produkten und der Kultur von San Marco im Einklang stehenden Übernahmen einen weiteren Schub zu verleihen.

1997 – Übernahme der ABC
1998 – Gründung der Eurobeton S.r.l.
2004 – Gründung der San Marco Adriatica d.o.o.
2005 – Gründung der San Marco Kolor S.r.o
2005 – Übernahme der Tjaeralin S.A.
2008 – Gründung der San Marco DT BH d.o.o.
2010 – Übernahme der Novacolor S.r.l.

In ca. 10 Jahren gründet er die San Marco Group mit 9 Produktions-/Geschäftsbetrieben und einem Portfolio von 6 Marken.

San Marco ist zu einem wichtigen Unternehmen mit einer starken Wettbewerbsposition in Italien und einem kontinuierlichen Wachstum in den ausländischen Märkten geworden. Nun beginnt eine anspruchsvolle Phase der weiteren Entwicklung und Festigung: Unter der aufmerksamen Leitung von Federico Geremia arbeiten schon die drei Kinder Mariluce, Marta und Pietro - die vierte Generation.